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Nackenschmerzen | steifer Hals / Halskehre | Armschmerzen
Bandscheibenvorwölbung | Bandscheibenvorfall | Arthrose im Nackenbereich | Atlaswirbel | Migräne Kopfschmerzen

Nackenschmerzen | Bandscheibenvorfall / Diskushernie HWS (Halswirbelsäule)

Oft wird von Ärzten (Orthopäden) in solchen Fällen eine Cervicalgie, ein Cervikalsyndrom oder ein HWS-Syndrom diagnostiziert. Schön, doch was heisst das? Eigentlich nichts! Es heisst, dass Sie Beschwerden, resp. Schmerzen im Nacken haben.

Aber das wissen Sie ja selber...

Auf Röntgen- und MRI/MRT-Bildern sehen Sie, dass die Halswirbelsäule stärker oder weniger - meist stärker - gebogen ist als normal. Es sind vielleicht Bandscheibenvorwölbungen (Protrusionen) oder Bandscheibenvorfälle (Prolapse) zu sehen.

Der Arzt sieht in diesen Befunden zu schnell die Schmerzquelle. Doch Bandscheiben, die über keinerlei Sinneszellen verfügen können deshalb keine Schmerzen verursachen.

Drückt die ausgelaufene Bandscheibe (die Gallertmasse) doch auf eine Nervenwurzel, die aus dem Rückenmark kommt entsteht tatsächlich ein Schmerz, resp. eher ein Ziehen, Kribbeln und Taubheitsgefühl, aber nicht im Nacken, sondern in einem der beiden Arme. Die Ursache dieser Armschmerzen erkennt man daran, wie man den Kopf bewegt und hält.

Ist auf den Röntgen- und MRI/MRT-Bildern nichts zu sehen kommt schnell Arthrose mit ins Spiel. Nur erstaunlicherweise haben Knorpel auch hier keine Sinneszellen und können somit nicht schmerzen, auch wenn die Knorpel abgenutzt sind. Und sollten trotzem kleine Schmerzen entstehen, genügt die Bewegung des Nackens um Gelenkflüssigkeit anzuregen. Gelenkflüssigkeit lindert diese Schmerzen sofort.

Andere sind der Meinung Bandscheiben und Wirbel stehen schief und müssen nur eingerenkt werden. Einige haben sich auf das Korrigieren des Atlaswirbels spezialisiert und bieten das vollmundig an. Doch kein Knochen geht einfach so auf Wanderschaft. Sie sind so gewachsen und können nicht einfach nach Lust und Laune «korrigiert» werden. Hier ist sogar grösste Vorsicht angebracht, resp. man sollte die Finger davon nehmen.

Hauptverursacher von Nackenschmerzen sind Muskelfehlspannungen, Muskelüberbelastungen und dauerkontrahierte Muskeln (verhärtete, verkrampfte, angespannte Muskeln), ausgelöst durch Fehlhaltungen, zu wenig Bewegung und Fahrtwind (Durchzug). Der kühle Wind lässt die Muskeln zusammenziehen. Die Folge nennt sich schlicht und einfach: Halskehre.

Die Schmerzgeplagten, die das erkennen machen dann in der Regel das Falsche, sie trainieren ihren Nacken auf. Es enstehen regelrechte «Muskel-Stahlbänder» links und rechts den Nacken hinunter. Ergebnis: Diese harten Muskeln wirken wie ein Panzer nach innen und drücken auf Halswirbel, Bandscheiben (evtl. Vorwölbung oder Vorfall), Nerven... So entstehen noch grössere Schmerzen, die Tag und Nacht nicht verschwinden.

Der Werbespruch der Muckibuden «ein starker Rücken schmerzt nicht» gilt nur für Leute, die noch
nichts haben!

Migräne | Kopfschmerzen | Kieferschmerzen...

Migränepatienten leiden unter Kopfschmerzen, Übelkeit, Stimmungsschwankungen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, juckenden Augen, verstopfte Nase und einer Anzahl weiterer lästigen Symptome. Besonders der Kopfschmerz kann sich dabei als äusserst hartnäckig und schwer in den Griff zu bekommen erweisen.

Unzählige Schmerzkliniken und Ärzte leben von Migränepatienten. Es sind nicht nur Patienten, sondern sehr gute Kunden über Jahre und Jahrzehnte.

Jede siebte Frau leidet unter Migräne! So hat sich ein ganzes Arsenal an Behandlungsmethoden etabliert. Das reicht von zahlreichen Röntgen- und CT-Bildern, von Kochsalzinjektionen in die Nervenknoten über das Halswirbel u.a. auch Atlaswirbel einrenken bis zur Ozontherapie, von Amalgamentfernungen über Frischzellkuren bis zur Darmreinigung. Bei Migräne wird gespritzt, gezogen, gedrückt und gebohrt was das Zeug hält. Nur: Das alles nützt nichts. Rein gar nichts!

Migräne ist eine Steigerung von Kopfschmerzen und muss intensiver und vor allem mit Wissen behandelt werden. Was jedoch in der Regel nichts bringt sind Medikamente oder Spritzen. Vielleicht kurzfristig eine Schmerzfreiheit oder eine -Linderung für Stunden und wenige Tage. Doch dann kommt die Migräne voll oder noch stärker zurück - alle zwei bis drei Tage.

Die Spannungen, die Schmerzen, sind so gross weil auch Blutdruckveränderungen vorkommen können, durch Einklemmen von Gefässen im Bereich der Halswirbelsäule. Und zwar durch verkrampfte, verhärtete Muskeln und Faszien im Bereich der Halswirbelsäule und des Kopfes.

Die Hauptursache (die eigentliche Quelle) von Mirgäne ist im Stress, bewusst oder unbewusst, zu finden. Dabei geht der Körper fälschlicherweise davon aus, er könne sich gegen Stress zur Wehr setzen, indem er die Muskeln durch erhöhte Blutversorgung in Handlungsbereitschaft versetzt und deshalb die Blutversorgung des Gehirns verringert, indem sich die entsprechenden Adern verengen. Sobald die Gefahr vorüber zu sein scheint, öffnen sich die Adern wieder, und das Blut strömt in voller Stärke zurück. Dieser plötzliche Anstieg der Durchblutung des Gehirns verursacht dann den Schmerz eines Migräneanfalls.

Falsche Behandlungen, vor allem mit Medikamenten, schlagen dann auf den Magen, Darm und/oder Blase. Weitere Beschwerden durch falsche Behandlungen und Eingriffe können zusätzlich ausgelöst werden: Bandscheibenschäden, Facettengelenkarthrose an der Halswirbelsäule, Gleitwirbel, Tinnitus, Hörsturz, Gleichgewichtsstörungen, Altersweitsichtigkeit und andere Sehstörungen, Schädigung des Sehnervs...

Die beste Schmerzlinderung und Schmerzfreiheit erreichen Migräne-Patienten mit Schmerzpunktpressur, Engpassdehnung, Bewegung, kleinen Übungen, Meditation und vor allem in der Stressbewältigung sowie gesunder Ernährung. In unserer Sprechstunde lernen Sie wie Sie vorgehen müssen und auf was Sie sich achten sollten.

Kopfschmerzen

Bei den meisten Kopfschmerzen liegen die Gründe auf der Hand: Verkürzte, fehl programmierte Muskeln, Muskelfehlspannungen, Verkrampfungen vom Schulter-Nackenbereich ausgehend, Gesichtsmuskelanspannungen (Verkrampfungen - ebenfalls bei Migräneschmerzen) bewusst oder auch unbewusst, Stress, Ärger...

Siehe auch unter Migräne.

Kopfdrehschmerzen

Verkürzte Muskeln, resp. Muskelgruppen verursachen Kopfdrehschmerzen. Lassen Sie sich nicht den Atlaswirbel, von einigen Therapeuten empfohlen, oder beim Chiropraktiker Halswirbel richten! Wirbel können nicht einfach so auf Wanderschaft gehen. Es sind Muskeln die den Schmerz verursachen. Wenn der Patient schief gewachsen ist, kann er nicht mit einer Hauruckübung gerade gestellt werden. Im Moment vielleicht schon, aber die Schiefhaltung kommt sehr schnell wieder. Tragen Sie auch keine Halskrause, das verzögert die Genesung nur und schwächt die Muskulatur.

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Die optimale Kopf-, Nacken-, Schulter-, Arm- und Rückenprophylaxe
Zur Vorbeugung, aber auch bei konketen Schmerzen

Mit dem Body-Prophylaxx können Sie schonend Ihre Muskeln und Sehnen dehnen, die Muskeln schonend kräftigen und den Körper mobilisieren.

Die auserwählten Übungen werden durch die spezielle Prismaform vom Body-Prophylaxx zur besonderen Herausforderung. Die Übungen bewirken eine Steigerung der Koordination Beweglichkeit, Kraft und Balance, so wie eine Verbesserung der Haltung und der Spannung des Körpers. Die Anwendungen bieten zudem die Möglichkeit bestehende Lektionen wie Pilates, Bodyforming, Rückengymnastik usw. mit einer neuen Abwechslung hervorragend zu ergänzen.

Bei uns in der Sprechstunde lernen Sie die Übungen und erfahren auf was Sie bei einem Bandscheibenvorfall im Hals- und/oder Lendenwirbelbereich und (sehr starken) Schmerzen unbedingt beachten sollten. Die Schmerzpunktpressur lindert Ihre Schmerzen sofort von 70 - 100 %. Danach und damit Sie schmerzfrei bleiben können ist eine Engpassdehnung und Bewegung Voraussetzung. Der Body-Prophylaxx unterstützt Ihr Vorhaben einmalig, dient aber auch zur perfekten Entspannung des ganzen Körpers.

Ein weiterer Vorteil: Mit der Anwendung des Body-Prophylaxx verbessern Sie automatisch Ihre Haltung.
Sie werden überrascht sein, wie Sie mit wenig Aufwand und mit richtig ausgeführten Übungen zu einem neuen Körpergefühl kommen. Zu einem Körper, der nicht mehr schmerzt und wieder belastbar ist.

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Auszug aus einer Studie von Hugh Smythe, MD, Universität, Toronto

Schmerzen mit Ursache im Nacken sind häufig, werden aber oft falsch diagnostiziert, da die Symptome woanders wahrgenommen werden. Durch Schiebe- und Druckkräfte in der unteren Halswirbelsäule (HWS) wird der Schmerz so übertragen, dass das Gehirn falsche Schlüsse über die Lokalisierung der Verletzung resp. Beschwerde zieht. Wiederholte Schädigungen, besonders im Schlaf, verzögern die Wiederherstellung. Eine effektive Behandlung erfordert zuverlässige Unterstützung der unteren HWS während der ganzen Nacht - und das jede Nacht.

Denn gesunder Schlaf ist existentiell - er lässt anstrengende Tage vergessen und entspannt. Finden Sie die gewünschte Erholung nicht, sind die Folgen gravierend: Verspannungskopfschmerzen, innere Unruhe, körperlicher und seelischer Leistungsverlust. Lassen Sie es nicht soweit kommen. Mit einem SISSEL® Nackenkissen schlafen Sie wieder ruhig und entspannt.

Der Körper braucht ein wenig Zeit (2 bis 14 Nächte), um sich auf den gesunden und natürlichen Schlaf einzustellen. Es ist besser, jede Nacht eine kurze Sequenz auf dem neuen Kissen zu verbringen, als die ganze Nacht schlaflos zu liegen und nach wenigen Nächten aufzugeben.

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Überlebenswichtiger Hinweis

Einränken von Halswirbeln

Schlaganfall: Gefährliches Einrenken der Halswirbelsäule


Das Einrenken der Halswirbelsäule kann mit einem Schlaganfall enden. Darauf macht die AOK in Deutschland aufmerksam.

Der MDR berichtete über neuere Studien, die einen Zusammenhang zwischen dem ruckartigen Einrenken der Halswirbelsäule und einem Schlaganfall zeigen.

Als Folge der Behandlung könne die hintere Halsschlagader eingerissen werden. Dadurch bilde sich ein Blutgerinnsel, das im schlimmsten Fall die Blutzufuhr zum Gehirn verstopfe und dadurch den Hirnschlag auslöse.

Vor allem bei jungen gesunden Patienten seien Häufungen von Schlaganfällen nach dem ruckartigen Einrenken besonders auffällig, wurde der Essener Schlaganfall-Experte Andreas Hufnagel zitiert. Hufnagel hat dem Bericht zufolge mittlerweile 50 Fälle beobachtet, in denen auf solche Behandlungen ein Schlaganfall folgte.

Deshalb halte er die chirotherapeutische Manipulation an der Halswirbelsäule für prinzipiell lebensgefährlich.

Die Meinung des Essener Experten werde auch durch eine neue Studie aus Kalifornien gestützt: Demnach waren 7 von 51 untersuchten Schlaganfallpatienten mit einer Verletzung der hinteren Halsarterie zuvor chirotherapeutisch behandelt worden. Das Risiko des folgenschweren Gehirnschlags sei um das Fünffache erhöht.

SO FINDEN SIE UNS - KARTENANSICHT - ZWISCHEN BRUGG UND LENZBURG
40 Min. von Zürich, 45 Min. von Basel, 60 Min. von Bern
60 Min. von Zug, 50 Min. von Luzern, 2 Std, 45. Min. von Karlsruhe oder Stuttgart,
3 Std. 40 Min. von München. Vom Flughafen Zürich-Kloten oder Basel ca. 1 Stunde.

Bahnanreise: Brugg oder Lenzburg/Wildegg und dann mit dem Bus
nach Veltheim, Busstation «Skin». Hier beginnt unsere Strasse: Unterm Aspalter.

Copyright © schmerzexperten.ch André Schudel - Aktualisiert: November 2011