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Schleudertrauma

Schleudertrauma-Patienten werden oft als Simulanten abgestempelt, belächelt und nicht für voll genommen. In der Regel ist das unbegründet und nicht korrekt. Versicherungen lehnen bei nicht klaren Diagnosen und Befunden Leistungen ab.

Viele leiden an Nacken-, Kopf und auch Schulter-Arm-Schmerzen. Oft ist auf MRI/MRT- und Röntgenbilder jedoch nichts zu sehen. Alles ist soweit in Ordnung. Nur die Schmerzen kommen und gehen oder bleiben Tag und Nacht.

Für viele Ärzte unbegreiflich, ebenso für Therapeuten.

Wieso? Sie behandeln nur das was sichtbar auf den oben erwähnten Bildern ist. Dabei liegt es auf der Hand. Sehnen und Muskeln schmerzen oder lösen den Schmerz aus und mit jeder falschen Behandlung (ob therapeutisch oder mit Medikamenten) wird der Schmerz nicht gelindert sondern eher gefördert. Ergebnis: Dem Schleudertraumapatienten geht es immer schlechter. Die Schmerzen werden chronisch.

Die Diagnose Schleudertrauma wird oft auch zum Sammelbecken, in das alle unspezifischen Beschwerden reingeworfen werden, die nach Monaten oder Jahre nach einem Unfall auftauchen. Das ist schlichtweg schlechte Medizin. Auch hier sind in der Regel Muskeln, die nicht mehr korrekt «spielen» Hauptschmerzverursacher. Die Muskeln verspannen sich bei der kleinsten unsachten Bewegung, werden hart und dauerkontrahieren. Dies hat mit dem Schleudertrauma nicht mehr viel zu tun. Schlichtweg wurden Muskeln und Sehnen bei der Schleudertraumatherapie vergessen. Oft fehlt das Wissen der Ärzte und Therapeuten. Aus diesem Grund weigern sich immer mehr Versicherungen Leistungen, die über ein Jahr hinausgehen zu begleichen - und IV-Ansprüche abgelehnt werden.

Ein Schleudertrauma wird in Klassifikationen eingeteilt.
DIE QUEBEC KLASSIFIKATION DER WHIPLASH ASSOCIATED DISORDERS:

Grad 0 = Keine Nackenbeschwerden mit Schmerz. Keine somatischen (organische) Befunde.

Grad I = Nackenbeschwerden mit Schmerz, Steifigkeit oder nur Schmerzhaftigkeit.
Keine somatischen (organische) Befunde.

Grad II = Nackenbeschwerden UND Muskuloskelettale (bezeichnet alle Teile, die zum Stütz- und Bewegungsapparat gehören (Muskeln, Bänder, Gelenke, Knochen) Befunde. Die muskuloskelettalen Befunde schliessen eine verminderte Beweglichkeit und punktuelle Druckschmerzhaftigkeit mit ein.

Grad III = Nackenbeschwerden UND Neurologische Befunde. Die neurologischen Befunde schliessen abgeschwächte oder fehlende Muskeleigenreflexe, Muskelschwäche und sensible Ausfälle mit ein.

Grad IV = Nackenbeschwerden UND Fraktur oder Dislokation.

Bei allen Graden können weitere Symptome und Störungen auftreten wie Hörstörungen, Schwindel (orig. dizziness), Tinnitus, Kopfschmerz, Gedächtnisstörungen, Dysphagie und Schmerzhaftigkeit der temporo-mandibulären Gelenke.

Aber auch in den meisten Fällen: Schmerzen durch «Muskelüberbeanspruchung» durch den Unfall. Obwohl bei Grad II und Grad III klar in der Klassifikation Muskelprobleme erwähnt werden, werden Muskeln vernachlässigt oder falsch behandelt. Sehnen, die ebenfalls involviert werden sind sowieso kein Thema. Die überbeanspruchte Sehne schwillt auf. Beides, die Sehne und der vernachlässigte und/oder falsch behandelte Muskel drücken dann auf Nerven und verursachen die dauernden Schmerzen.

SO FINDEN SIE UNS - KARTENANSICHT - ZWISCHEN BRUGG UND LENZBURG
40 Min. von Zürich, 45 Min. von Basel, 60 Min. von Bern
60 Min. von Zug, 50 Min. von Luzern, 2 Std, 45. Min. von Karlsruhe oder Stuttgart,
3 Std. 40 Min. von München. Vom Flughafen Zürich-Kloten oder Basel ca. 1 Stunde.

Bahnanreise: Brugg oder Lenzburg/Wildegg und dann mit dem Bus
nach Veltheim, Busstation «Skin». Hier beginnt unsere Strasse: Unterm Aspalter.

Copyright © schmerzexperten.ch André Schudel - Aktualisiert: November 2011